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10 Tipps für die virtuelle Gartenplanung

Einen Garten zu planen ist ein kreativer Prozess, der viel Spaß bringen kann. Durch die Möglichkeiten mit der Nutzung eines virtuellen Programms für Gartenplanung, kann man sich einen ersten Eindruck schaffen über die Wirkung seiner Vorstellungen und Gartenträume. Am besten bezieht man in den Planungsprozess die ganze Familie mit ein. Welche Ansprüche hat jeder Einzelne an den Lebensraum im Freien?
Was sollte man beachten bei der virtuellen Planung seines neuen Gartens?

1. Ein Programm für die Planung wählen

Ein gutes Programm für die Planung sucht man sich im Internet oder im Gartenfachhandel aus. Bau- und Gartenmärkte bieten dazu auch eine Beratung an. Man sollte sich immer mehrere Varianten ansehen, bevor man sich für eine Software entscheidet. Die leichte Bedienbarkeit ist wichtig, so wie eine übersichtliche Darstellung der Gartenfläche.
Sehr umfassend ist die Planung mit einer Hausplaner Software von Hausdesigner3d.com. Diese Software ermöglicht anschauliche Darstellungen in 2d oder 3d. Man behält mit einer solchen Software die Übersicht über alle bereits involvierten Punkte in der Ausarbeitung des Gartenplanes, kann Änderungen leicht umsetzen und sieht die Zusammenwirkung aller gestalterischen Elemente auf dem Bildschirm.

2. Die Infrastruktur im Garten planen

Man plant zuerst die Infrastruktur im Garten. Das beinhaltet vor allem den Wegebau und die Versorgungsleitungen. Wo kann man Wasser entnehmen, wo gibt es Stromanschlüsse und wie kommt man von allen Ecken des Gartens am besten zum Kompostbehälter? Das Verlegen von Leitungen muss je nach den vorhandenen Anschlüssen und den gewünschten Entnahmestellen auch von einem Fachmann bestätigt werden damit man fachlich die richtigen Entscheidungen trifft, die auch realisierbar sind. Wer nicht viel handwerkliche Kenntnisse hat, sollte sich von einem Handwerker beraten lassen, der in die Umsetzung der Ideen einbezogen wird. Eine Firma zu beauftragen, die die Umbaumaßnahmen umsetzt, ist ein sicherer Weg zum Gelingen aller handwerklicher Vorhaben. Man hat dabei auch eine Gewährleistungspflicht mit gebucht, die bei eventuell auftretenden Schäden den Garantiefall sauber klärt. Ob man Eigenleistung vorzieht oder einen Handwerksbetrieb beauftragt, ist eine Frage des Budgets und der persönlichen Fähigkeiten.

3. Bei Tiefbauarbeiten für größere Bauten wie Gartenhaus, Geräteschuppen, Teich, Spielgeräte und Fundamente die gesetzlichen Vorgaben beachten

Wer in seinem Garten Baugruben aushebt, muss sich an gewisse gesetzliche Vorgaben halten. Teiche, Fundamente und das Verlegen von Leitungen können Baugenehmigungen und Schachtscheine erfordern, die von verschiedenen Ämtern einzuholen sind. Das Beachten besonderer Sicherheitsmaßnahmen und eine Bauherrenhaftpflichtversicherung werden häufig bei größeren Bauten verlangt. Es liegt in der Verantwortung des Bauherren, sich nach den Vorschriften zu erkundigen, die für den eigenen Bau gelten. Die Lage vom Gartenhaus, vom Pool oder vom Kabelschacht für die Planung der elektrischen Anlagen kann man erst nach der Abklärung der Bauvorschriften festlegen. Um vor Überraschungen sicher zu sein, ist ein Fachmann in die Planung einzubeziehen.
Der Schattenwurf von größeren Bauten ist bei der Gartenplanung zu beachten. Wer sich für eine Wiese zum Sonnenbaden, für Beete mit Blumen oder für Gemüseflächen entscheidet, benötigt unbedingt genügend Sonnenstunden auf der Wiese und auf den Beeten. Der Schattenwurf von Gebäuden ist deshalb wichtig bei der Planung.

4. Standorte für Zäune, Pergolen, Tore, Gewächshaus und Frühbeete planen

Eine Planung der Standorte von Zäunen, Toren, Pergolen, Gewächshaus und Frühbeeten lässt sich mit dem Softwareprogramm gut veranschaulichen. Der Wegeverlauf ist auf die Bauten auszurichten, damit alle wichtigen Dinge zu Fuß und mit der Schubkarre leicht zu erreichen sind. Transporte sollten unkompliziert möglich sein auf den Hauptachsen des Gartens. Es sind ab und zu auch schwere Dinge im Garten zu bewegen, deshalb ist es praktisch, die Wege kurz und ausreichend breit zu halten. Für eine sichere Begehbarkeit ist eine Materialauswahl zu treffen, die rutschfeste griffige Materialien bevorzugt.

5. Die Pflanzung von Obstbäumen planen

Obstbäume sollten nicht gerade in sogenannten Frostfallen stehen. Man informiert sich über das Kleinklima im Ort, wie zum Beispiel über Senken unter Hanglagen, die spät im Frühjahr frostfrei sind, weil sich dort kalte Luftmassen sammeln, und lässt sich bezüglich der örtlich gut gedeihenden Sorten beraten von anderen erfahreneren Gärtnern. Manche Bäume benötigen die passenden Sorten für die ausreichende Befruchtung und sind dann mit einem solchen Partner zu setzen. Der Lichteinfall im Garten ist wichtig, man setzt die Bäume je nach zu erwartender Wuchshöhe so, dass die am höchsten wachsenden Bäume zwar in ausreichendem Abstand zur Grundstücksgrenze stehen, aber mit ihrem Schattenwurf andere Pflanzen nicht im Wachstum hemmen. Man plant von großen Pflanzen am Zaun hin zu immer kleiner wüchsigen in der Mitte des Gartens und versucht, die Anpflanzungen locker und gut lichtdurchlässig zu gestalten. Der Platzbedarf von Obstbäumen ist je nach Platzangebot in die Planung einzubeziehen. In einem großen Garten kann man Hochstämme setzen, in kleineren Gärten eher Halbstämme oder Buschbäume. Die Ansprüche der Bäume an die Beschaffenheit der Erde sollte vorher ermittelt werden. Es gibt genügsame Sorten und sehr anspruchsvolle. Wer sich nicht sicher ist über die Bodenbeschaffenheit, kann einen Bodentest machen und einen Fachmann befragen.

6. Planung von Sträuchern

Bei der Planung von Obst- oder Ziersträuchern kann man den Schattenwurf in die Auswahl des Standortes einbeziehen und den erwarteten Sichtschutz. Hecken und Gruppen von Sträuchern fungieren im Garten als Trennung zwischen Gartenräumen und schützen die Privatsphäre. Der Sichtschutz ist vor allem um Sitzecken und am Pool gefragt. Man muss sich bei der Planung festlegen, wo man ungestört vor fremden Blicken sein möchte. Sträucher können auf eine bestimmte Höhe geschnitten werden und sind deshalb leicht zu formende und vielfältige Gestaltungsmittel. Einzelne Skulpturen aus Sträuchern wie Buchsbaum oder Liguster dienen als Gestaltungselemente im Garten.

7. Planung von Grünflächen

Die Planung der Rasenflächen ist nach verschiedenen Gesichtspunkten festzulegen. Man kann sich für Kinder einen Spielrasen zulegen und ihn an der Lage der Spielgeräte orientieren. Für eher optische Zwecke kann der Rasen als beruhigende Grünfläche zwischen den Beeten oder als Wegefläche an weniger häufig begangenen Bereichen dienen. Je nach Beanspruchung kann die passende Rasensorte ausgewählt werden.

8. Farbharmonien schaffen

Wer gerne einen harmonisch wirkenden Garten haben möchte, wird mit den zahlreichen zur Auswahl stehenden Blüh- und Zierpflanzen schöne Farbharmonien schaffen. Mit der Auswahl der richtigen Sorten lassen sich Gärten in Weiß, in Blau, in Rot oder Lila kreieren. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit der Software kann man die Pflanzen mit ihrer Wirkung planen. Man setzt Akzente mit Kontrasten oder sucht Pflanzen Ton-in-Ton aus. In Gartenbaumärkten findet man die passenden Sorten an Blühsträuchern, Stauden und Einjährigen.

9. Effekte planen mit der Software

Schöne, außergewöhnliche Effekte kann man mit der Software planen. Gern genutzt sind immer wiederkehrende Themen im Garten beispielweise paarige Anordnungen von Zierelementen, Buchsbaumhecken als Muster oder Beetumrandung gepflanzt oder Wegeanordnungen, die zu attraktiven Statuen oder Formen führen. Auch ohne teure Skulpturen sind an den Enden der Gartenwege schicke Blickfänge zu gestalten. Man kann ein Vogelhaus in Szene setzen, eine Vogeltränke aufbauen, ein Formgehölz gestalten oder sich eine Gruppe Gartenzwerge arrangieren. Die Wirkung einer schönen Dekoration zieht Blicke auf sich. Mit einem interessanten Highlight gewinnt der Garten an Ausdruck und Individualität. Eine Voliere oder ein Gehege für Nager bietet sogar unterhaltsame Gesellschaft und einen schönen Anblick. Wasserflächen ziehen Blicke magisch an und haben eine sehr natürliche Ausstrahlung. Die Gestaltung mit kleinen oder großen Wasserflächen ist einfach und muss nicht teuer sein. Mit einer Teichfolie kann man ein Wasserbecken preisgünstig inszenieren. Fertige Becken kann man im Baumarkt kaufen. Diese sind dann in die Wasserversorgung des Gartens mit einzubeziehen und bei der Planung zu beachten. Größere Teiche benötigen eine reguläre Wasserversorgung und am besten auch einen Ablauf. Stehende Gewässer sind oft schnell verschmutzt. Man kann einen großen Teich auch als Schwimmteich einplanen, wenn man den Platz und die materiellen Voraussetzungen hat. Für diese Anlage ist eine Beratung beim Fachmann unerlässlich. Es gibt auch Literatur darüber, die man vor einer Baumaßnahme lesen kann. die Planung mit der Software dient dann dazu, die Zu- und Abflüsse zu ordnen und die technischen Bedingungen für Stromanschlüsse und Wegebau zu beachten.

10. Gesamteindruck wirken lassen

Wenn man seinen Traumgarten am PC entworfen hat, sollte man über den Ideen noch einige Tage schlafen und sie mit allen beteiligten Familienmitgliedern diskutieren, bevor sie realisiert werden. Das Für und Wider aller Entscheidungen abzuwägen schützt vor später anfallenden Umbaumaßnahmen. Häufig fällt einem dann noch etwas ein, was man vergessen hat oder anders machen könnte. Es ist auch sinnvoll, andere Personen zu den Gartenwirkungen zu befragen. Man holt sich Meinungen ein und schaut, ob diese verwirklicht werden können. Erst wenn man sich wirklich sicher ist, dass man den Garten nicht verbessern kann, sollte man den Garten bepflanzen und einrichten.

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