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Holzbearbeitung unter die Lupe genommen

Holz ist ein vielseitiger Rohstoff

Die Holzverarbeitung gehört seit Menschengedenken mitunter zu den bedeutendsten handwerklichen Tätigkeiten. Holz eines der vielseitigsten Rohstoffe, den uns Mutter Natur zur Verfügung stellt. Er ist ein ebenso universell einsetzbarer Werkstoff, wie vielseitiger Energieträger.
Kulturhistorisch zählen Gehölze zu den ältesten Nutzpflanzen. Unsere ältesten Vorfahren machten sich diesen Rohstoff bereits für Speere, Pfeile und Bögen zu Nutze, und bearbeiteten das Holz mit Feuerstein und Knochen. Damit ist die Holzverarbeitung und Holzwirtschaft an sich, ein wesentlicher und nicht mehr wegzudenkender Teil der menschlichen Zivilisation und Kulturgeschichte.





Baumstamm vor der Bearbeitung zu Holzlatten oder Holzbalken.

Holz wird in Waldstücken oder eigens dafür begründete Holzplantagen geerntet. So wurden früher Äxte und Sägen zum Fällen der Baumstämme eingesetzt, heutzutage aber verwendet man für die Holzernte moderne Motorsägen oder sogenannte Holzvollernter (Harvester).




Der Begriff Holzbearbeitung

Unter dem Begriff der Holzbearbeitung versteht man Techniken zur Bearbeitung und Formgebung von Holzstücken und seinen Oberflächen.
Es wird in der Holzverarbeitung unter den spanabhebenden und nicht spanabhebenden Verfahren unterschieden.
Zu den nicht spanabhebenden Verfahren zählen das Leimen und Dämpfen des Holzes. In der Regel gehen aber diesen Schritten formgebende und spanabhebende Verfahren voraus.
Die grundlegendsten spanabhebenden Holzbearbeitungsmethoden sind die zerspanenden und abrasiven(schabenden) Techniken.
Aber auch die farblichen oder strukturierenden Bearbeitungsmethoden gehören zur Holzbearbeitung. Wobei diese mehr dekorativer Natur sind.



Holzbearbeitung in einer Holzwerkstatt

Die vier grundlegenden spanabhebenden Techniken der Holzverarbeitung

Hobeln

Holz bearbeiten mit einem Hobel.

Der Hobel kam etwa um 1200 v. Chr. Auf, und auch wenn heutzutage immer mehr Maschinen eingesetzt werden, so ist der richtige Umgang mit dem herkömmlichen Werkzeug immer noch Bestandteil der Ausbildung im Schreinerhandwerk. Mit einem Hobeleisen oder -messer wird Späne von der Holzoberfläche abgetragen. Mit dem Ziel, die Oberfläche zu glätten bzw. abzurichten. Damit gehört der Hobel zu den holzzerspanenden Werkzeugen.

Bohren

Das Werkzeug Holzbohrmaschine

Der Holzbohrer zeichnet sich durch eine feine Spitze in der Mitte zur Zentrierung aus. Durch die beiden nach außenstehenden spiralförmigen Schneiden werden die Fasern des Holzes sauber durchtrennt. Damit bekommt das Loch einen sauberen Rand.

Sägen

Holzbearbeitung mit einer Stichsäge

Sägen durchtrennen die Holzfasern mit ihren Sägezähnen. In der Holzverarbeitung wird entweder mit Handsägen manuell oder elektrisch gesägt. Für die groben Schnitte werden zumeist bei den Handsägen, die Bügelsäge oder der klassische Fuchsschwanz verwendet. Und unter den elektrischen Sägen finden die Kreis- oder Bandsägen Verwendung. Während für die filigraneren Schnitte die Laubsäge unter den Handsägen zum Einsatz kommt, oder auch die Stichsäge aus der Gruppe der elektrischen Sägen.

Schleifen




Handwerker entgratet mit Schleifpapier Sägekante.

Beim Schleifen wird mit Schleifpapier oder Schleifband Material von der Oberfläche des Holzes abgetragen. Die Körnung des Schleifpapieres bestimmt das Ergebnis der Oberfläche. Je grobkörniger das Schleifpapier, desto rauer die Oberfläche. Und je feiner die Körnung, desto glatter die Holzoberfläche. Je nach Wunsch der Oberflächenbeschaffenheit wird das Schleifpapier mit der entsprechenden Körnung gewählt.

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Holzverarbeitende Berufe

Präzision in der Holzbearbeitung.

Forstwirt

Forstwirt unterhält Waldwege und legt Zäune an.

Des Forstwirts Aufgaben bestehen darin, den Lebens- und Erholungsraum Wald zu pflegen und zu schützen. Diese Aufgaben erfüllt er dadurch, dass er für Baumnachwuchs sorgt, seinen Wald sprichwörtlich durchforstet und durch Unwetter abgebrochene Stämme und Äste entfernt.
Er unterhält Waldwege und legt neue an. Waldgebiete mit Zäunen versieht um Tiere z.B. vor Straßen zu schützen. Aber auch für die Holzernte ist der Forstwirt zuständig.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Zimmerer/ Zimmermann

Zimmermann steht auf Holzbalken beim Restaurieren vom Dachstuhl.

Der Zimmerer und Zimmermann ist ein Beruf mit Tradition. Nach der Ausbildung befindet sich so manch ein Zimmerer nach der Tradition auf der sogenannten Walz als Wandergeselle.
Sie fertigen Holzkonstruktionen wie Dachstühle, Balkone und Veranden an. Sie restaurieren aber auch altes Fachwerk und andere Gebäudeteile aus Holz.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Tischler/ Schreiner

Tischler bearbeitet ein Tischbein aus Holz.

Ob das Berufsfeld nun Tischler oder Schreiner lautet, hängt ganz von der Region ab. Seine Aufgaben umfassen die Herstellung von Möbeln, Türen und Fenster. Aber auch der Innenausbau gehört zu seinem Repertoire.
In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Maß- und Individualanfertigungen.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Berufsgruppe des Holzmechanikers

Holzbearbeitung im Beruf Holzmechaniker

Der Holzmechaniker bietet in seiner Berufsgruppe unterschiedliche Fachrichtungen an. Entweder das Herstellen von Bauelementen, Holzpackmitteln und Rahmen, oder das Herstellen von Möbeln und Innenausbauteilen. Die unterschiedlichen Fachrichtungen haben sich im Gegensatz zum Tischler/ Schreiner mehr auf den Industriebetrieb spezialisiert. Massenproduktion anstatt Individualanfertigungen. Der Holzmechaniker steuert und überwacht Produktionsanlagen, mit denen Holz und Holzwerkstoffe zu Möbeln und andere Holzteile verarbeitet werden.

Ausbildungsdauer: 3 Jahre





Holz für den Instrumentenbau.

Fazit

Die Holzbearbeitung ist in jeder Hinsicht ein vielseitiges Thema, und in allen ihren Gebieten eine anspruchsvolle Tätigkeit. Angefangen beim Anbau schnellwachsender Baumarten für Baumplantagen, bis hin über die Restaurierung von Fachwerkhäusern oder filigrane Schnitzarbeiten des Tischlers.

Holz gehört ohne Übertreibung mit Stahl zu den wichtigsten natürlichen Rohstoffen. Wir finden es als Naturwerkstoff überall. In unseren Wohnungen als Möbel, aber auch ein mit Parkett oder Laminat verlegter Fußboden ist langlebig und schafft ein angenehmes Raumklima. Ob durch ein Lagerfeuer oder in Form von Holzpellets, spendet Holz als Energieträger eine gemütliche Wärme. Wir benötigen Holz unter anderem für den Haus- und Bootsbau, und nicht zuletzt als Spielzeug oder in Verwendung mit hochwertigen Instrumenten, wie Geige oder Klavier.

Die Holzbearbeitung ist aber nicht nur den Profis vorbehalten, sondern bietet auch den Hobbyisten unter den Handwerkern Raum zur kreativen Entfaltung ihrer Ideen. Für beide bedarf es aber gutes Werkzeug und Maschinen für hochwertige Holzbearbeitung.

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