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Lagerhaltung mit der richtigen Lagerorganisation gestallten

Per Definition ist das Wort „Lager“ nach Kaufmannssprache ein Raum oder eine Halle, wo nicht benötigte Ware abgestellt wird.
Während in der Logistikbranche der Warenbeförderung die Lagerhaltung die Natur ihres Geschäftes ist. Hier also eine optimale Lagerhaltung für den Erfolg des Geschäftsbetriebes unerlässlich ist. So ist die Lagerhaltung von Waren in anderen Geschäftszweigen aus Industrie und Handwerk „lediglich“ eine Notwendigkeit für den Betrieb. Die sich quasi automatisch aus dem Geschäftsbetrieb heraus ergibt. In jedem Industrie- und Handwerksbetrieb findet sich ein Raum oder eine Halle mit abgestellten Waren.

Wie sagt man so schön: Ordnung ist das halbe Leben. Die Bedeutsamkeit der Ordnung in der Lagerhaltung wird oft unterschätzt. Der Lagerbestand sollte nicht nur korrekt Dokumentiert, sondern auch fachgerecht sortiert und der Lagerplatz insgesamt sauber gehalten sein. Bei der Dokumentation des Lagerbestandes geht es um die Integrität der eigenen Daten, also um ihre Vertrauenswürdigkeit. Der Mitarbeiter im Warenankauf muss der Datenbank ebenso vertrauen können, wie der Verkäufer vor dem Kunden, beim Blick in den Warenbestand.

Lagerhaltung mit den Richtigen Lagerplätzen gestallten
  • Erfassung des Wareneingangs mit genauer Stückzahl
  • Zuordnung eines konkreten Lagerplatzes
  • Erfassung der Warenentnahme mit genauer Stückzahl

Der Zugriff der Waren oder Produktionsmittel über das Lager ist ein Schritt im Projekt- oder Handelsablauf, wo bei bei falscher Lagerhaltung nicht nur viel Zeit in Anspruch genommen wird, sondern auch unnötige Kosten entstehen.

Kostenfaktoren bei falscher Lagerhaltung
  • Zeit des Mitarbeiters durch Suche von Waren.
  • Gesundheitsbedingter Ausfall des Mitarbeiters, aufgrund von falschem Bewegen schwerer Lagergüter.
  • Kosten bei zu viel bestellter Ware, weil der Lagerbestand nicht ordentlich dokumentiert wurde.
  • Störungen im Projektablaufplan, bei fehlendem Material.

Die richtige Lagerlogistik

Der richtige Aufbau der Lagerorganisation ist von vielen Faktoren abhängig. Allem voran der Frage: wieviel Platz steht dem zukünftigen Lagerraum zur Verfügung. Handelt es sich dabei um einen Raum oder um eine Halle?
Dazu spielt auch die Art der fachgerechten und ordnungsgemäßen Lagerung der Waren eine wichtige Rolle.

Dennoch ist jeder Platz in einem Lager in erster Linie in der Datenbank eine bloße Kennzeichnung, die losgelöst von der Art der Lagerung ist.
Im Folgenden werden wir einen Blick auf die Lagerorganisation der Regalkennzeichnung werfen.

Ein Lager besteht aus
  • Gängen
  • Regalen
  • Fächer
Einlagern anhand eines Bildes erklärt
Lagerhaltung

Ein Lagerplatz mit einer funktionalen Kennzeichnung, z.B. „G7R4C“ kann gleichzeitig auch eine Position des Lagerortes angeben.

  • Die 7. Regalreihe im Gang G
  • Und das vierte Regal R4
  • Im Fach C
Lagerung optimal in Lagerhallen gestallten
Regal und Regalfächer

Teilen Sie Ihre Regale und Lagerfäche in ein logisches Raster auf. Achten Sie bei der Kennzeichnungsvergabe auf die Möglichkeit der Skalierbarkeit, und wie Sie mehr bzw. weniger Lagerplätze schaffen, ohne dabei Ihr komplettes Kennzeichnungssystem neu gestalten zu müssen. Wo Sie gestern noch Schubladen für Kleinteile im Regalfach hatten, möchten Sie morgen die Lagerplätze mit größeren Waren tauschen. Geschäfte und Produktionsabläufe sind immer dynamische Prozesse.

Das Lager muss intuitiv verständlich und autark sein

Ein gutes Konzept der Lagerstruktur ist unabhängig von konkreten Mitarbeitern. Die über ein besonderes Wissen über das Lager verfügen. Die Matrix des Lagers muss für jeden Mitarbeiter ein leichtverständliches Konzept sein. Ganz gleich ob bei langjähriger Zugehörigkeit oder ob es der erste Arbeitstag in der Firma ist.

  • Lagerarbeiter muss vertreten werden
  • Lagerarbeiter muss ersetzt werden
  • Schnelle Einarbeitung neuer Mitarbeiter
  • Zeiteinsparung, durch schnelles zurechtfinden
  • Keine besonderen Kenntnisse für den Lagerbetrieb erforderlich

Die Lagerplatzverwaltung und Benamsung der Lagerplätze ist nach einem leicht verständlichen und intuitiven System zu gestalten. Intuitiv bedeutet nach gewohnten Abfolgen, wie z.B. Alphabetische Reihenfolge mit einer gewöhnlichen Nummerierung. Behalten Sie auch ein einheitliches Muster der Benamsung ein, wie z.B. zuerst den Gang, dann die Regalreihe, und danach das Fach. Das kann bei größeren Teilen einfach sein, bei Kleinteilen verständlicherweise ein schwierigeres Unterfangen. Doch ein gutes System der Benamsung spart am Ende viel Zeit im Zugriff auf die einzelnen Fächer.
Wenn einem Mitarbeiter eine Kennzahl für einen Lagerplatzes genannt wird, ohne dass er weiß welches Teil er daraus entnehmen soll, und er dennoch den richtigen Artikel bringt. Dann steht das für eine vorbildliche Lagerorganisation.

Lagerhaltung perfekt optimiert um das Arbeiten zu erleichtern


Dokumentation der Lagerbewegung

Zur Erfassung der Warenströme bieten sich unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme an. Die je nach Umfang des Betriebes und des einzurichtenden Lagers einfach gestaltete Systeme, bis hin zu komplexen Datenbankstrukturen nach SAP Standard sein können.
Das Warenwirtschaftssystem ist die Schnittstelle zwischen unterschiedlichen Unternehmensbereichen, wie Einkauf, Projektleitung, Produktion oder im Verkauf. Der Mitarbeiter im Einkauf, muss durch Abruf der Daten wissen, welche Artikel nachbestellt werden müssen. Ebenso wie der Verkäufer durch Abruf wissen muss, ob für den Kunden ein bestimmter Artikel noch vorrätig ist.
Doch ganz gleich wie ausgefeilt ein Warenwirtschaftssystem auch ist. Die Schnittstelle zwischen Lager und Datenbank ist der Mitarbeiter. Eine vorbildliche Lagerführung liegt in der Qualität der Dokumentation der Warenbewegung. Eine ordentliche und zuverlässige Dokumentation des Wareneingangs und Warenausgangs geht folgenden Punkten nach.

  • Ein übersichtliches System der Datenerfassung
  • Unmittelbare Eintragung beim Wareneingang
  • Unmittelbare Austragung beim Warenausgang (Systemschnittstellen mit Produktion oder Verkauf)
  • Jeder Lagerarbeiter sollte über die dafür notwendigen Zugriffsrechte verfügen (richten Sie keine Arbeitsplätze am Lager ein, mit unterschiedlichen Befugnissen. Ausgenommen davon sind Weisungsbefugnisse)
  • Begrenzen Sie dennoch die Zugriffsrechte auf das System auf jenen Mitarbeiterkreis. Der mit Wareneingang und Warenausgang durch seine Aufgaben zu tun hat.
  • Richten Sie Arbeitsplätze im Lager zur Erfassung der Daten ein.

Fehler in der Dokumentation führen unweigerlich zu einer nicht mehr vertrauenswürdige Datenbank. Die Sorgfalt der Mitarbeiter in der Lagerhaltung ist daher unerlässlich für die Integrität der Zahlen in der Lagerbuchhaltung. Falsche Warenbestände verursachen Kosten.

Statische und dynamische Lagerhaltung

Effiziente Abläufe in der Lagerlogistik und Lagerorganisation beschreiben mit der Kommissionierung auch den schnellen Zugriff auf die Fächer der Regale. Der Zugriff bedeutet sowohl die Einlagerung des Wareneingangs, als auch das entnehmen der Waren.
Auch wenn die Regalkennzeichnung überwiegend statisch ist, so kann zwischen statischer Lagerhaltung dynamischer Lagerhaltung, oder aber eine Hybridlösung aus beiden Optionen gewählt werden.

Statische Lagerhaltung

Die Artikel haben festzugewiesen Lagerplätze.


    Vorteil
  • Das Lager ist übersichtlich


  • Nachteil
  • Lagerplätze können überlasten
Dynamische Lagerhaltung

Hoher Durchlauf des Sortiments, z.B. bei Saisonartikel. Die Artikel werden dort eingeräumt, wo es Platz hat oder Projektbedingt ein bestimmter Lagerplatz einen besseren Zugriff auf den Artikel bietet.

    Vorteil
  • Der Lagerplatz wird effizient genutzt.
  • Die Phase des Wareneingangs bei der Kommissionierung kann beschleunigt werden


  • Nachteil
  • Das Lager wird unübersichtlich
  • Die Phase des Warenausgangs kann sich verlangsamen.


Lagerhaltung mit Schwerlastregalen, Hochregalen und Wabenregalen für Eisenstangen und Eisenwaren

Effizienz durch professionelle Lagerhaltung

Die Lagertechnik stellt einen zentral wichtigen Teil der innerbetrieblichen Logistik dar. Sie umfasst die Lagerung und den Transport von Gütern innerhalb des Betriebs. Eine klug geplante und professionell umgesetzte Lagertechnik ermöglicht Ihnen eine reibungslose Schnittstelle zwischen den Bereichen Einkauf, Produktion, Vertrieb und Entsorgung. Das Lager hat dadurch eine wichtige Stellung und stellt oftmals einen signifikanten Kostenfaktor dar: Lagerfläche ist teuer und begrenzt. Durch die gelagerten Güter wird im Lager viel Kapital gebunden.

Mit der für Ihren Betrieb passenden Lagertechnik, kann die Intralogistik so gestaltet werden, dass alle Zahnräder perfekt ineinandergreifen. Lagen Sie den Grundstein für schnelle und reibungslose Abläufe in dieser wichtigen Schlüsselstelle in Ihrem Betrieb. Durch gezielten Einsatz von Lagertechnik erreichen Sie eine kosten- und kapitaleffiziente Gestaltung des Lagers.

Gestalten Sie Ihre Lagertechnik so, dass übersichtliche Aufbewahrung sowie schneller und sicherer Zugriff problemlos möglich sind.
Von Schubladenregalen über Roll-Aus-Regale, Schubfachregale, Schwerlastregale bis hin über Hochregale und Wabenregale. Es gibt eine Vielzahl an Regalsystemen. Jeder Betrieb benötigt da eine passgenaue Gestaltung des Lagers und hat dadurch individuelle Anforderungen an die Lagertechnik.
Dabei spielt ebenso der Transport der Waren eine wichtige Rolle. Zu der Grundausstattung eines Lagers gehören Paletten- oder Gabelhubwagen und Transportgeräte, wie einen Schiebebügelwagen. Je nach Höhe des Lagers gegebenenfalls sogar einen Gabelstapler.

Zusammenfassend

Ein gutes Lager will in der Lagerorganisation gut durchdacht sein. Es ist ein Zusammenspiel von

  • Organisation der Lagerhaltung
  • Lagertechnik
  • Warenwirtschaftssystem
  • Verantwortungsvolle Kommissionierung

Auch wenn ein sauber geführtes Lager auf den ersten Blick nach viel Arbeit aussieht. So bietet der Nutzen im letztendlichen Schritt des schnellen Warenzugriffs und einer vertrauenswürdigen Datenbank, doch einen erheblichen Mehrwert.
Dieser Mehrwert durch eine wohldurchdachte und strukturierte Lagerordnung macht sich sowohl in der Industrie, als auch im Handwerksbetrieb bemerkbar.



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