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Dein schöner Rasen

Der Rasen ist das Passepartout für Ihren Garten. Ein schöner und gepflegter Rasen ist schon fast unauffällig, und wird oft nicht bemerkt. Der Blick wird ganz den bunten Blumen, dem Gemüse und den Früchten gewidmet. Eine Rasenfläche mit kahlen oder ausgetrockneten Stellen dagegen, fällt sofort auf und zieht das Auge störend auf diese Flächen, wie ein Loch in der Hose.
Darum, und auch um den Wohlfühlfaktor im eigenen Garten zu erhöhen, will der Rasen gepflegt werden, damit sein saftiges Grün die Pflanzen, Bäume und Wege den Garten wie eine schöne Hintergrundfarbe umranden.

Doch aufatmen, denn für einen schönen Rasen bedarf es kein Studium. Der sogenannte englische Rasen ist auch im heimischen und auf dem festländischen Garten möglich, wenn man ein paar wenige und einfache Dinge beachtet.



Der Boden und die Saat

Der Boden und die richtige Samenmischung bilden das Fundament für Ihr Rasenglück. Es ist wichtig, dass der Rasen dicht wächst, damit Unkräuter kein Lebensraum geboten wird. Zudem sollten Sie auch dem Gebrauch Ihrer Rasenfläche Beachtung schenken, d.h. wird auf dem Rasen viel gespielt und auf ihm herumgelaufen, oder ist sein einziger Sinn und Zweck gut auszusehen. Von Bedeutung ist auch, ob der Boden in den sonnigen Bereichen schnell trocken ist.

Eine Richtlinie für die richtige Saatgutmischung, die RSM (Regel-Saatgut-Mischung) nach DIN 18 917, gibt Ihnen Unterstützung bei der Qual der Wahl. 

Regel-Saatgut-Mischung

  • RSM 1 – Galarasen bzw. Zierrasen
    • RSM 1.1.1 Zierrasen Edel
    • RSM 1.1.2 Zierrasen Fein


  • RSM 2 – Gebrauchsrasen bzw. Universalrasen
    • RSM 2.1 Gebrauchsrasen Standard
    • RSM 2.2 Gebrauchsrasen in Trockenlagen
    • RSM 2.2.2 Gebrauchsrasen in extremen Trockenlagen
    • RSM 2.3 Spielrasen
    • RSM 2.4 Gebrauchsrasen mit Kräutern


  • RSM 3 – Sportrasen und Spielrasen
    • RSM 3.1 Sportrasen Neuanlage Sportstätten
    • RSM 3.2 Sportrasen Regeneration


  • RSM 4 – Golfrasen
    • RSM 4.1 Golfrasen Grün
    • RSM 4.2 Golfrasen Vorgrün
    • RSM 4.3 Golfrasen Abschlag
    • RSM 4.4 Golfrasen Spielbahn


  • RSM 5 – Parkplatzrasen
    • RSM 5.1 Parkplatzrasen


  • RSM 6 – Dachbegrünung
    • RSM 6.1 Extensive Dachbegrünung


  • RSM 7 – Landschaftsrasen
    • RSM 7.1.1 Landschaftsrasen Standard ohne Kräuter
    • RSM 7.1.2 Landschaftsrasen Standard mit Kräutern
    • RSM 7.2.1 Landschaftsrasen in Trockenlagen ohne Kräuter
    • RSM 7.2.2 Landschaftsrasen in Trockenlagen mit Kräutern
    • RSM 7.3.1 Landschaftsrasen in Feuchtlagen ohne Kräuter
    • RSM 7.4.1 Landschaftsrasen im Halbschatten ohne Kräuter


  • RSM 8 – Biotopmischungen
    • RSM 8.1.1 Artenreiches Biotop
    • RSM 8.1.2 Biotopmischung für magere Standorte
    • RSM 8.1.3 Biotopmischung für besonders magere Standorte
    • RSM 8.1.4 Biotopmischung Schatten und Halbschatten-lagen


Die Mischung machts

In welche Klasse die jeweilige Mischung eingestuft wird, ist abhängig davon welche Grassorten in welchen Anteilen vermischt wurden.
Bei Sport- und Spielrasen mit hoher Beanspruchung eignet sich demnach ein Rasen der RSM 3 Kategorie. Diese Mischungen bestehen zumeist aus Gräsern wie Lolium Perenne Corsica (Deutsche Weidegras), Poa Pratensis (Wiesen- Rispengras) und der Sorte Festuca Rubra Rubra (Rot- Schwingel). Hier überwiegt der Anteil des Lolium Perenne Corsica, da es sehr widerstandsfähig ist.
Für den schönen Zierrasen ist nach der RSM 1 Kategorie Ausschau zu halten. Bei diesen Saatmischungen überwiegt der Anteil des Festuca Rubra Rubra (Rot- Schwingel), oft verschiedene Arten des Rot-Schwingel.



Die richtige Pflege

Eine gute Pflege beginnt bereits im Frühjahr mit dem ersten Schnitt, mit Vertikutieren und Düngen. Sie können Ihren Rasen aber auch im Sommer Vertikutieren, aber richten Sie ihm dann ein paar Wochen Schonzeit ein. Vertikutieren bedeutet das Anritzen der Grasnarbe, dadurch werden auch Moos, Mulch und Mährückstände entfernt und es fördert den Luftaustausch, und der Rasen kann so wieder besser Nährstoffe aufnehmen. Achten sie beim Vertikutieren darauf, dass Sie nicht zu tief in den Boden schneiden, um nicht die Wurzeln der Gräser zu verletzen. Vertikutiert wird nach dem Mähen in Längs- und Querbahnen. Nach dem Vertikutieren „reinigen“ Sie ihren Rasen und entfernen dabei entstandene Vertikutiergut.

Gemäht wird der Rasen mit geschärften Klingen Ihres Rasenmähers, regelmäßig ab einer Länge zwischen 7 und 10cm., auf eine Länge zwischen 3 und 5cm. Darüber scheiden sich die Geister. Nicht aber unter 3cm. Ist der Rasen zu kurz, leiden die Wurzeln und die Gräser sind anfällig zum Austrocknen trocknen. Im schlimmsten Fall kann das Gras sogar absterben. Hier siedeln sich dann schnell Unkraut an.
Bei der richtigen Graslänge bilden sich Seitenausläufer und weitere Blätter, was den Rasen schön dicht macht.

Gedüngt wird der Rasen in der Regel, je nach Rasentyp zwei bis vier Mal im Jahr. Haben sich die Blätter des Rasens gelb verfärbt, so leidet er an Nährstoffmangel. Je nach Art des Rasens gibt es unterschiedliche Dünger. Beim Düngen achten Sie bitte auf die Dosierung, zu viel des Guten tut dem Rasen nicht gut. Der Rasen kann sprichwörtlich durch „Exosmose“ verdursten. Da die Salze den Wurzeln das Wasser entziehen. Bei Überdüngung kann das nachgießen den Rasen noch retten, was aber zufolge hat, dass Nährstoffe ausgespült werden.
Gelbe Blätter aber müssen nicht zwingend einen Nährstoffmangel bedeuten, dieses Symptom kann auch bei Trockenheit vorliegen. Bewässern Sie Ihren Rasen bei Trockenheit also mit einem künstlichen Regen regelmäßig wurzeltief. Vorzugsweise in den frühen Morgen- oder Abendstunden, damit in der Sonnenhitze am Tage nicht gleich alles wieder verdampft.

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