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Brandschutz im Lager

Besonders im Lager ist Brandschutz ein wichtiges Thema. Lagerprozesse bergen stets ein erhöhtes Brand- und Unfallrisiko. So sollte bereits bei der Planung der Lagerräume größte Sorgfalt auf die Sicherheitsvorkehrungen gelegt werden. Nur so lassen sich ideale Sicherheitsbindungen schaffen, die nicht nur den eingelagerten Gegenständen, sondern insbesondere den Mitarbeitern eine sichere Arbeitsumgebung bieten.

In Deutschland existieren allerdings in jedem Bundesland unterschiedliche Vorgaben und Normen für Sicherheit und Brandschutz in Gebäuden. Aus diesem Grund ist besonders der Projektleiter gefragt, der sich um die Einhaltung der Brandschutzmaßnahmen kümmert und so dafür sorgt, dass der Brandschutz im Lager stets gesichert ist. Damit hier stets die rechtlichen Vorgaben im Blick bleiben, muss dieser sich regelmäßig in Schulungen weiterbilden. Hier sollten also bereits bei der Planung alle Auflagen sachgemäß erfüllt werden, um gefährliche Situationen vorausschauend zu umgehen. Denn im Brandfall ergeben sich nicht nur verwaltungstechnische, sondern auch rechtliche Konsequenzen für den Inhaber und Betreiber. 



Lagersicherheit und Brandschutz im Lager

Gefährliche Bereiche im Lager sichern

Ein Lagerraum bietet eine Menge unterschiedlicher Gefahrenquellen, die oft auf den ersten Blick nicht ersichtlich sind. Projektleiter und Brandschutzbeauftragter haben diese Faktoren stets im Blick und überprüfen diese Risiken regelmäßig. So kann nicht nur ein Kurzschluss zu einem Lagerbrand führen, sondern beispielsweise auch Gefahrenquellen wie: 

  • Lagertechniken
  • unsachgemäß verpackte Waren und Güter
  • Gasaustritt
  • Schweißarbeiten

Doch auch Gegenstände und Materialien bilden weitere Gefahrenpotentiale. Nicht nur eingelagerte Kartons, Paletten oder gar die Regallagerung selbst, auch Teppiche, Papier oder Plastik bergen ein Feuerrisiko in sich, das nicht unterschätzt werden sollte. Darüber hinaus sind brennbare Flüssigkeiten ein hohes Risiko für den Brandschutz im Lager. Sie müssen besonders gelagert und aufmerksam beobachtet werden – besonders, wenn diese Stoffe im Lager genutzt werden.

Oft werden brennbare Flüssigkeiten im Lager- oder Logistikbereich genutzt, ohne ihre gefährlichen Eigenschaften zu beachten. Auch wenn es sich hierbei nur um einen kleinen Bereich in Bezug auf die Brand- oder Explosionsgefahr handelt, ist dieser nicht weniger wichtig zu behandeln. Auch hier muss ein detailliertes Brandschutzkonzept durch eine Fachfirma ausgearbeitet werden. Zudem müssen alle Lagermitarbeiter bezüglich Brandvermeidung und Brandschutz im Lager geschult sein, um im Notfall richtig reagieren zu können.



Notfall und Brandschutzmaßnahmen im Lager. baurechtliche Anforderungen

Brandschutz im Lager: bauaufsichtliche Anforderungen

Um im Brandfall möglichst schnell reagieren zu können, gelten auch baurechtliche Anforderungen, damit Feuerwehr und Einsatzhelfer schnellstmöglich zum Brandort gelangen. So müssen bereits bei Planung und Konstruktion eines neuen Lagergebäudes neben Brandmeldeanlagen auch Flucht- und Rettungswege bedacht und miteingeplant werden. Die spezielle Konstruktion eines Lagergebäudes mit seinen meist engen Gängen und hohen Hallen stellt besondere Anforderungen an den Brandschutz, denn hier lassen sich Brände nur selten manuell löschen. Aus diesem Grund erfordern Lagergebäude den Einsatz moderner Brandmelde- und Sprinkleranlagen. 

Lager- und Logistikbetriebe sollten aus diesem Grund höchste Priorität auf den Brandschutz legen und schon bei der Planung ein detailliertes Brandschutzkonzept erstellen. Dies beinhaltet nicht nur baurechtliche Vorgaben, sondern auch ein Evakuierungskonzept, das Mitarbeitern im Falle eines Brandes erlaubt, die Lagerräume schnell und sicher zu verlassen – beispielsweise durch die Raumgestaltung.



Lagerfeuer, Feuerwehreinsatz vermeiden mit Sicherheitsvorkehrungen und Schutzmaßnahmen

Feuer im Lager: Schutzmaßnahmen ergreifen

Gibt es spezielle Brandrisiken, wie beispielsweise Flüssigkeiten, Materialien oder Maschinen, müssen diese gesondert gelagert werden, um den Lagerbetrieb zu schützen. Hier empfehlen sich spezielle Räume, die mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet sind. Dazu gehören vor allem Brandmelder, die umgehend vor Rauch und Feuer warnen. Denn bereits eine Rauchentwicklung kann gesundheitsschädigend sein. Neben Brandmeldeanlagen gehören Löschanlagen, in halb- oder vollautomatischer Funktionsweise, zur Standardausstattung eines Lagerbetriebs. Je nach Art der Waren und Güter können hier Gas, Wasser oder Schaum zum Einsatz kommen.

Ein Brandschutzkonzept zielt vor allem auf eine Brandvermeidung ab. Hier sollen also bereits im Voraus Situationen vermieden werden, die das Feuerrisiko erhöhen. Insbesondere bei der Lagerung leicht entzündlicher Stoffe muss die Lagerung sorgfältig und unter Sicherheitsauflagen erfolgen, damit diese Produkte vor Gefahren geschützt sind. So besteht hier beispielsweise ein Rauchverbot, während Schweißarbeiten in der Nähe ebenso zu vermeiden sind, wie beschädigte Elektroanlagen.

Hinweis: Oft sind Produkte, Waren und Güter in leicht entflammbaren Kartons verpackt. Damit hier kein weiteres Brandrisiko auftritt, sollten diese umgehend entsorgt werden und die Lagerung in feuerfesten Behältnissen oder in mit Flammschutzmitteln behandelten Kartonagen erfolgen. 

Um ein Feuerrisiko innerhalb der Lagerräume zu vermeiden, sollten also folgende Schutzmaßnahmen ergriffen werden: 

  • Installation von brandmelde- und Sprinkleranlagen
  • sichtbar ausgezeichnete Flucht- und Rettungswege
  • ausreichend Feuerlöscher

Damit bereits bei Erstellung des Brandschutzkonzepts ein bestmöglicher Brandschutz im Lager gewährleistet ist, sollte von Beginn der Planungen an ein Brandschutzexperte zu Rate gezogen werden. So lässt sich eine maximale Sicherheit im Lager erreichen, die nicht nur das Gebäude und die darin befindlichen Güter bestmöglich schützt, sondern auch die Sicherheit der Lagermitarbeiter.

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